Mai 2009 – Opelpower in Kassel

Hallo liebe Rennsportfreunde.

Ende des Sommers 2008 sollte ein neuer sparsamer und unkomplizierter Alltagswagen her. Für 400€ wurde dank einem Tipp von Käpt´n Kuhl dieser 78er Kadett-c an Land gezogen.

Es gab lediglich zwei Schwachpunkte an der Karosserie: Hinten rechts am Radlauf und vorne unten hinterm Radlauf hatte die braune Pest sich breit gemacht.



Doch da dahinter noch alles gut in schuss war gingen die Instandsetzungsarbeiten schnell voran.
Großzügig wurde das faule Material herausgetrennt und durch neue Bleche ersetzt. Später wurde dann mit Brunox das blanke Blech gegen Rost geschützt. Hier einige Bilder:


Der Rest der Karosse war glücklicherweise lediglich beflugrostet. Die A-Säulen beispielsweise.Diese Bereiche wurden mit der Zopfbürste von Rost befreit und ebenfalls mit Brunox gegen zukünftigen Befall geschützt.

Im Anschluss wurde die Blechhaut für den Decklack vorbereitet.


Im verborgenen gab es nur noch eine Stelle zu schweißen.
Und zwar den Bereich um den Rechten Scheinwerfer.


Der Decklack konnte also aufgetragen werden. Es handelt sich hier um einen 2K Isolack der eigentlich im Maschinenbau verwendung finden. So ist das Blech auch bei den Härtesten Rally-Einsätzen geschützt. In anlehnung an die Tradition der GT/E wurde zu einer Zweifarblackierung gegriffen. Oben im original Beige, unten in einem Mausgrau.


Die Kotflügel wurden mit Fettband montiert und alles wieder zusammengebaut. Sitze rein, Verkleidungen dran und Lampen an ihren Platz. Die Karosserie war also fertig und der Winter konnte kommen.


Nun ging es an die Technik. Im Regal lagen noch ein Stabi-Reparatursatz der sich anbot verbaut zu werden.


Im Anschluss ging es an die Bremssättel die Überholt wurden. Die Kolben waren nach einer kleinen Kur Bremsenmontagepaste und 600er Schleifpapier wieder wie neu und konnten mit einem Überholsatz wieder verbaut werden.

Neue Scheiben, Beläge und Bremsschläuche verstehen sich von selbst:

Hinten gab es noch einen Satz neue Bremskolben verpasst, da die alten leicht feucht waren:

Zu Beginn der Überführungsfahrt gab es leichte Probleme mit einer undichten Wasserpumpenwelle.
Deshalb wurden auch hier keine Kosten und Mühen gescheut und neues Material verbaut:

So ging es im März 2009 zum Tüv-Termin und der Mann war begeistert wie gut der alte Wagen doch in Schuss ist. Die Plakette war nach dem Tipp mit den Lokarikotflügeln (von deren Einbau es leider keine Bilder gibt) nur noch Formsache.

Zur Technik gibt es nicht viel zu sagen. Im Motorraum werkelt das robuste 1,2l OHV Triebwerk und überträgt durch das 4Gang Schaltgetriebe seine Kraft an die Hinterräder. Das Fahrwerk ist derzeit noch für die Schotterpisten dieser Welt abgestimmt und entsprechend hoch. Geplant ist allerdings der Umbau auf ein Langstreckentaugliches tieferes Fahrwerk für Rundkurse auf Asphalt. Doch dazu mehr wenn es soweit ist.


Seit etwa Ostern 2009 ist der Kadett nun endlich im Renntrimm der Firma Goldth unterwegs:

Ein Danke geht an die Firma Fusseltuning für die Aufkleber.
Vielen Dank auch der Firma Goldth für die Aufnahme in Ihr Team.

Mit freundlichen Grüßen
Beaureece


Für die verspätete Aufnahme ins Portal bittet die Redaktion um Entschuldigung.

Eine Antwort zu “Mai 2009 – Opelpower in Kassel

  1. Na, über so nen Tipp freut man sich natürlich :-). Gute Arbeit …

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